Montag, 12. Dezember 2011

Weihnachtsklassiker - Kartoffelsalat


Glaubt man den Umfragen im Internet, so werden auch dieses Jahr wieder Tonnen von Kartoffelsalat am 24.12.2011 serviert.

Einige sind der Meinung dass es ein Essen ist, was man mal schnell zubereiten kann. Bekanntlich hat man am Heiligen Abend nicht gerade viel Zeit um ein  üppiges Mahl zuzubereiten.

Nun ja, es ist auch keine Kunst einfach die Dosen aufzumachen und fertig ist das Essen.

Einige sind der Meinung, dass der Grund dafür in der Kriegs- und Nachkriegszeit liegt. Demnach waren Kartoffeln, Gurken und Eier immer schnell zu bekommen.

Aber warum dann zu Weihnachten? Das ist eher die Erklärung warum wir Deutschen generell viel von dem Zeug essen.

Generell läst sich aber sagen, dass das erste Rezept für einen Kartoffelsalt aus dem Jahre 1621 von Benediktinermönchen im Kloster Seitenstetten in Niederösterreich verfasst wurde.

Ich denke mal, dass jeder so seine Gründe hat. Sei es jetzt aus Gewohnheit oder sonst einem Grund. Hauptsache der Salat schmeckt. Und was gibt es dazu? Würstchen? Nein, leider nicht bei mir. Ich habe wie immer keine Würstchen im Haus. Also was anderes. Frikadellen…


 
Zutatenliste:

500 Gramm Kartoffeln
6 Eier
6 TL Senf
3 EL Essig
375 ml Öl
Salz
Zucker
3 Saure Gurken
1 bis 2 große Tomaten
150 Gramm Schinkenwurst
500 Gramm Hackfleisch
1 große Zwiebel
1 Hand voll geriebenen Käse


Zubereitung:

Als Grundlage für den Kartoffelsalat muss die gute alte selbstgemachte Mayonnaise herhalten. Wer gut aufgepasst hat, macht von dem Rezept einfach die 3 Fache Menge.

Die Anleitung dazu steht oben.

Damit hat man das schwierigste auch schon geschafft. Es bleibt einem also nur noch die Kartoffeln zu kochen. Egal ob nun als Pellkartoffeln oder als normale Kartoffeln. Ich habe sie vorher geschält.

Drei Eier kochen und diese dann zusammen mit den Gurken und den Tomaten klein schneiden und alles schön vermengen.

Damit der Salat richtig gut schmeckt muss er jetzt noch etwas durchziehen. Am besten macht man den Salat einen Tag vorher.

Das Hackfleisch mit der gewürfelten Zwiebel und dem geriebenen Käse vermengen, zu Bällchen formen und in der Pfanne anbraten.

Kostenrechnung:

Jetzt bin ich selber mal gespannt:

Am teuersten an diesem Salat sind die Eier. Die schlagen mit 0,77 Euro zu buche. Gefolgt von der Wurst mit 0,55 Euro und dem Öl mit  0,52 Euro.

Die Gesamtmasse kostet 2,21 Euro. Reicht aber auch für 2 Personen ganze 3 Tage.

Die Hackbällchen reichen mal wieder 2 Tage und sind für 0,42 Euro zu haben. Demnach kostet dieser Klassiker: 0,79 Euro pro Person und Tag.

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