Donnerstag, 24. November 2011

Geschnetzelten Suppe


Da sitze ich heute Morgen am Tisch und überlege was es denn heute mal zu essen gibt.

Prompt fällt mir ein, das bei mir schon lange keine Kartoffeln auf dem Speiseplan gestanden haben.

Ich lasse meinen Blick durch den Raum schweifen und er bleibt am Thermometer kleben. Ach du heilige…!! Draußen ist es echt mal wieder lausig kalt.

„Ach was du Spinner!“, werden sich jetzt die einen, anderen oder auch alle Leser denken. „Es ist ja auch Winter!!“

Stimmt. Und was kann man im Winter am besten kochen? Genau! Eintöpfe und Suppen.

Also war die Idee für eine Suppe geboren. Fragt sich nur was es für eine werden sollte.

Eine weitere Überlegung später fiel mir ein, dass ich vorgestern bei meinem Discounter 2 Packungen Geschnetzeltes gekauft hatte. Auch wenn ich sagen muss, dass ich die Preisgestaltung dafür mehr als unverschämt finde, weil sie immer teurer werden. Aber zum Glück klebten dort Aufkleber drauf die sagten:

„Wenn du mich jetzt kaufst, bin ich 30% billiger!“

Ehrlicher weise muss ich sagen, dass ich immer dann zuschlage, wenn gerade diese Aufkleber drauf sind. Allerdings muss man dann etwas genauer hinschauen. Oftmals ist das Fleisch dann nicht ganz so schön. Dann sollte man es auch liegen lassen. Aber oftmals bekommt man gutes Fleisch zu einem besseren Preis. Wenn man es nicht gleich verwendet, einfach einfrieren.

Und das ist auch schon ein kleines Geheimnis wie man den Preis für gutes Essen mal schnell um den einen oder anderen Euro drücken kann.

Auch wenn man dabei etwas gegen die Einkaufsregeln der freien Marktwirtschaft verstoßen muss. Eingekauft wird beim Meldebestand. So ein Käse wurde mir mal beigebracht. Ich sage viel mehr: Wenn ich weiß das ich etwas brauche und es auch lagern kann, wird es dann gekauft wenn es günstig ist. Auch wenn es bedeutet, dass ich für einen gewissen Zeitraum mein Kapital für eine Sache binde.

Allerdings sollte man das auch nur mit Produkten machen, die man mag und auch kennt. Was bringt es, sich viele Packungen von in Honig marinierten Steaks zu kaufen und stellt dann fest: „Autsch! Wer hat den diesen Mist erfunden? Das schmeckt so ekelig das würde selbst Bear Grills nicht essen!“

 Auch sollte man so fair sein und sagen: „Selbst TK Ware ist nicht ewig haltbar.“ Also nicht gleich beim nächsten Angebot von Fleisch um die 100 Tonnen bestellen und einlagern. Auch wenn es eine Menge Geld spart. Bringt also nicht wirklich viel.

Wir merken uns:
Wenn wir ein Angebot finden, schlagen wir in der Menge zu die wir
A) ohne Probleme lagern können.
B) In einem angemessenen Zeitraum verzehren können.
C) Wir uns leisten können.

So, nun also Genug „Geklugscheisert“!

Fleisch und Kartoffeln standen also schon mal fest. Und der Rest war dann auch nur noch ein Klacks. Was gesundes wie Paprika und Gemüse. Und sowas habe ich zum Glück immer im Haus.






Zutatenliste:

500 Gramm Geschnetzeltes
2 Zwiebeln
750 Gramm Kartoffeln
150 Gramm Paprika
250 Gramm TK Gemüse
2 Packungen Gulasch Fix
1 Becher Saure Sahne
Gewürze

Zubereitung:

Kartoffeln und die Zwiebel schälen und in keine Würfel schneiden.
Das Fleisch anbraten.
Kartoffeln, Paprika und Zwiebeln hinzugeben.
1 Liter Wasser mit dem Gulasch Fix verrühren und in den Topf geben.
Nun den Becher Sahne unterrühren.
Kurz aufkochen lassen und dann 20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
Das TK-Gemüse hinzugeben und weitere 20 Minuten köcheln lassen.

Kostenrechnung:

Das Geschnetzelte ist meiner Meinung nach in den letzten Wochen unverschämt teuer geworden. 2,69 Euro für eine 500 Gramm Packung finde ich echt heftig. Selbst der Angebotspreis von 2,19 Euro ist alles andere als wirklich günstig. Ich habe also mal den Normalpreis verwendet. Die Menge an Essen die man hat, reicht für 2 Personen ganze 3 Tage. Somit ergibt sich ein Preis von 0,85 Euro pro Person und Tag.

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