Samstag, 19. November 2011

Das Schokoladenmonster 1.0


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Ja, ich gebe es zu. Ich gehöre zu den Menschen die in der Lage sind während
eines Werbeblocks mal eben eine Tafel Schokolade zu vernichten.

Wenn man also so verrückt nach Schokolade ist liegt es doch auf der Hand mal
etwas total verrücktes aus dem Zeug zu machen. Und irgendwie hatte sich seit
Beginn der Blogzeit die Idee in meinem Kopf festgesetzt eine Schokoladenbombe
zu bauen.

Im Grunde ist es eine einfache Creme, Umhüllt von Teig und einer Schokoglasur.
Wobei ich zugeben muss, dass ich das ganze Ding etwas anders zusammen bauen
wollte. Aber beim Discounter gab es leider keine Tortenböden mehr. Mein Plan
sah ursprünglich vor, sich zwei Tortenböden zu kaufen, sie mit einer
Schokocreme zu füllen, das Ganze mit Glasur zu beschmieren und ein paar
Schokostreusel drauf zu verteilen.


Doch zu meinem Leidwesen ging der Plan nicht ganz auf. Auf der Suche nach
einer alternative kam mir die beknackte Idee Waffeln zu verwenden.  Die
Idee dazu ist im Grunde nicht ganz abwegig. Denn immerhin kann man die Dinger
Prima mit Schokocreme überziehen.


Und wiedermal gehört Schokolade zu den Sachen die wir der Enddeckung Amerikas
zu verdanken haben. Schokolade wird ja bekanntlich  aus der
Kakaobohne hergestellt.

Wie die Pflanze von den Olmeken genannt wurde, ist nicht bekannt. Die Maya der Klassik nannten sie ka-ka-wa von dem sich das in vielen heutigen Sprachen verwendete cacao ableitet.









Für die Entstehung des Wortes chocolate sind die großen Schwierigkeiten der Spanier beim Erlernen einheimischer Sprachen verantwortlich. Sie passten die Wörter einfach ihrer Sprechweise an. Die Maya nannten die Schokolade chocol haa, die Azteken xocolatl.
Die Spanier verbanden daraus chocol („heiß“) mit atl („Wasser“). Da sie jedoch tl am
Ende eines Wortes nicht aussprechen konnten, änderten sie es einfach in te. So
entstand schließlich das Wort chocolate. Heute werden die Pflanzen und Früchte im Deutschen Kakao (im Englischen „cacao“ oder mancherorts auch „cocoa“) genannt. Nach der Verarbeitung lautet der Name im Deutschen Schokolade (im Englischen, Spanischen und Portugiesischen
chocolate).



Die wissenschaftliche Bezeichnung für den Kakaobaum ist Theobroma cacao L Theobroma bedeutet „Speise der Götter“ und diesem wurde das in Mittelamerika übliche Wort cacao angefügt


Nach so vielen Infos über die Herkunft des Wortes kommen wir doch mal zur
Herstellung dieser Schokobombe.

Zutaten:

6 Frischei-Waffeln
1 Packung Paradiscreme oder sonst eine Creme
300 m Misch
1 Packung Schokoladenglasur

Zubereitung:

Als erstes sollte man die Füllung herstellen. Einfach Das Pulver der Creme in
300 ml Milch schütten und mit dem Mixer auf niedrigster stufe Vermischen. Dann
das Ganze auf höchster Stufe 3 Minuten mixen. Anschließend 1 Stunde in den
Kühlschrank damit

In der Zwischenzeit baut man sich den Rahmen für das Ganze.

Im Grunde baut man sich einen einfachen Würfel. Allerdings erst noch ohne
Deckel. Damit die Seiten schön aneinander kleben habe ich etwas
Schokoladenglasur als Kleber verwendet. Nach dem der Würfel ohne Deckel fertig
ist, kommt er erst mal für einige Zeit in den Kühlschrank.

Nun heißt es warten bis die Stunde für die Schokocreme um ist. Wenn diese dann
doch noch mal um sein sollte, was mir wie eine Ewigkeit vor kam, fertig ist,
wird der Würfel soweit mit der Creme gefühlt, das die letzte Waffel mit der
oberkannte der Seitenränder abschließt.

Als Krönung kommt nun eine Schokoladenglasur um das Prachtstück. Und wieder ab
damit in den Kühlschrank. Und dieses Mal so lange bis die Glasur trocken ist.
Wer jetzt noch Bock hat, kann das Ganze mit Schokostreusel oder anderen Krams
verzieren.

Ich habe der ganzen Geschichte mit Absicht eine Schokofüllung verpasst. Aber
man kann es mit echt allem Füllen was man will. Ich denke mir, dass eine
Kombination aus Schoko und Vanille sehr lecker sein könnte.























































Kostenrechnung:

Ja, was will man da sagen, Die Waffeln gibt es für 0,59 Euro. 1 Packung Creme
ist für 0,80 Euro zu haben. Die Glasur kostet in etwa 1,50 Euro. Macht also
für das ganze Monster knapp 1,55. Denn die Zutaten reichten bei mir für gleich
2 solcher Dinger. Ich habe zum Probieren aber erst mal nur einen gemacht.







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